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Begriff

Pixel pro Zoll (PPI): Bedeutung, Funktionsweise und Nutzen

PPI (Pixels Per Inch) ist ein Maß für die Pixeldichte, das angibt, wie viele Bildpunkte auf einen Zoll der Bilddiagonale entfallen. Es wird aus der Auflösung und der physischen Größe des Panels abgeleitet und ist ein Standardbestandteil der Display-Spezifikationen.

Evidenzbasierter Inhalt 4 Quellen 03/09/2026

Definition

PPI (Pixels Per Inch, Pixel pro Zoll) ist ein Maß für die Pixeldichte, das quantifiziert, wie viele Bildpunkte entlang eines Zolls der Bilddiagonale eines Displays verteilt sind. Ein höherer Wert bedeutet, dass auf derselben physischen Fläche mehr Detail dargestellt werden kann.

Berechnung

Der PPI-Wert ergibt sich, indem die Diagonale in Pixeln (berechnet über den Satz des Pythagoras aus horizontaler und vertikaler Auflösung) durch die physische Diagonale des Panels in Zoll geteilt wird:

PPI = √(res_h² + res_v²) / Diagonale_in_Zoll

Als konkretes Beispiel: Ein OLED-Panel mit 6,67 Zoll Diagonale und einer Auflösung von 1080 × 2400 px ergibt etwa 395 PPI: Die Pixel-Diagonale beträgt √(1080² + 2400²) ≈ 2632 px, und 2632 / 6,67 ≈ 395.

Platzierung in den Display-Spezifikationen

In den Datenblättern von Geräten erscheint der PPI-Wert nicht isoliert, sondern eingebettet in einen Block von Bildschirmparametern. Die vorliegenden Belege zeigen ihn in Verbindung mit:

  • Auflösung und Diagonale (1080 × 2400 px, 6,67")
  • Panel-Technologie (OLED) und Farbtiefe (16,7 Millionen Farben)
  • Aktualisierungsrate (120 Hz) und Touch-Sampling-Rate (240 Hz)
  • Maximale Helligkeit (2100 cd/m²)
  • Kontrastverhältnis (5 000 000:1) und Farbraumabdeckung (100 % DCI-P3)
  • Bildschirm-zu-Gehäuse-Verhältnis (≈ 87,4 %)

Diese Gruppierung zeigt, dass der PPI ein geometrisches Attribut des Panels ist, das seine photometrischen und farbwiedergabetechnischen Eigenschaften ergänzt.

Interpretation in einem Produkt

Wenn ein Datenblatt einen PPI-Wert angibt, kann der Leser ableiten:

  1. Die effektive Auflösung, die das Panel für seine physische Größe liefert.
  2. Die erschienene Feinheit grafischer Elemente: Bei 395 PPI misst ein einzelnes Pixel etwa 64 Mikrometer, was unter normalen Betrachtungsbedingungen mit bloßem Auge nicht erkennbar ist.
  3. Die Kohärenz mit den übrigen Parametern: Ein hoher PPI-Wert wird typischerweise von höherer Helligkeit und Kontrast begleitet, damit die zusätzliche Detailtiefe tatsächlich nutzbar ist.

Umfang und Grenzen

Der PPI beschreibt ausschließlich die geometrische Dichte der Subpixel; er informiert nicht von allein über:

  • Die Panelqualität (Gleichmäßigkeit, Alterung, Artefakte).
  • Die tatsächliche Farbwiedergabetreue, die von Kalibrierung und unterstütztem Farbraum abhängt.
  • Die wahrgenommene Schärfe unter variierendem Umgebungslicht oder Betrachtungsabstand.

Zudem hängt der Zahlenwert direkt von der angegebenen Auflösung und der Diagonale ab; eine Änderung eines der beiden Parameter verändert den PPI, ohne dass sich der subjektive Eindruck der Schärfe zwangsläufig ändert.

Zusammenfassend ist der PPI eine beschreibende, reproduzierbare Metrik, die den Vergleich der BILddichte zwischen Displays unterschiedlicher Größe und Auflösung ermöglicht, aber zusammen mit dem übrigen Spezifikationsblock des Displays zu interpretieren ist, um die Gesamtleistung zu beurteilen.